| § Gerichtsstandorte |
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Typischer Zweckbau der 1970-er Jahre. Wurde 1974 als Ersatz für das damals zu klein gewordene ursprüngliche Niebüller Amtsgerichtsgebäude errichtet, nachdem durch Zusammenlegung der ursprünglichen Amtsgerichte Leck, Wyk, Westerland und Niebüll nur noch ein zentrales Amtsgericht Niebüll erforderlich wurde. | |||
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Imposanter Backsteinbau von ca. 1890. Durchgängig in Backsteingotik gehalten mit reich verzierter Fassade und verspielten Stilelementen. Innen befindet sich ein dreizeiliges Treppenhaus mit Deckenmalereien. Ehrfurchteinflößender Schwurgerichtssaal mit zweigeschossiger Raumhöhe und Empore im Zuschauerraum. Wände mit reichem Schnitzwerk dunkel vertäfelt. An der Westseite des Gebäudes schließt sich im gleichen Baustil über einen Verbindungsgang die Justizvollzugsanstalt an, die von einer hohen Mauer mit Wehrcharakter und Türmen umfasst wird. Östlich am Hauptgebäude angebaut ist ein drei Trakte umfassender Neubau aus den 1980-er Jahren mit großzügig gestaltetem und lichtdurchflutetem Treppenhaus. | |||
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Baujahr ca. 1860 mit neuerem rückwärtigem Anbau von ca. 1970. Typischer Schmuck- und Prunkbau der damaligen Zeit. Innen schlicht. Sitzungssäle zum Teil mit Holz verkleidet und farbig dekoriert. Wirkungsstätte des berühmten Heimatschriftstellers Theodor Storm (*14.09.1817 †04.07.1888), der hier ab 1874 als Oberamtsrichter tätig war. | |||
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Oberlandesgericht (1875-1878) als Regierungspräsidium und Dienstsitz des preußischen Oberpräsidenten erbaut nach Plänen des Landesbaumeisters Köhler. Dreiflügelanlage. Die viergeschossige, über 90m lange Straßenfassade mit Mittel- und Eckrisaliten. Backstein mit reicher Sandsteingliederung in Renaissanceformen. Im Innern bemerkenswert die Treppenhäuser: Treppenläufe und Geländer Gußeisen. |